Krieg als politisches Mittel?!

Spurenwandlung 100 Jahre nach 1918: Zerfall und Hoffnung

Ein Workshop in der Luisengemeinde mit Charles du Vinage  

 

Sa | 10. November 2018 | 09:30 Uhr | Kirche Alt-Lietzow 

 

Anmeldung im Gemeindebüro | Telefon 030 - 3 41 90 61

 

 

Am 11. November feiern einige unserer Nachbarn den „Tag der Erinnerung“. Vor 100 Jahren endete der „Große Krieg“ mit der Niederlage der Mittelmächte Deutschland und Österreich-Ungarn. In der heutigen Wahrnehmung überlagert das Ende des 2. Weltkriegs 1945 und in diesem Jahr das Pogromgedenken 80 Jahre nach dem 9. November 1938 dieses Ereignis. Doch dieses erste Datum bezeichnet einen gewaltigen Einschnitt, der sich auf der politischen Landkarte in Form neuer Staaten, gesellschaftlich in den schwierigen Gehversuchen einer jungen deutschen Demokratie bemerkbar machte. 

Im Workshop werden wir dieser Zeit nachspüren, uns mit Textdokumenten auseinandersetzen und uns über Rolle und Funktion des Krieges als Mittel der Diplomatie heute austauschen. 

Die Veranstaltung beginnt mit einer Friedens-andacht in der Kirche Alt-Lietzow gemeinsam mit Konfirmandinnen und Konfirmanden, führt dann über das Gefallenendenkmal Alt-Lietzow zum Rathaus Charlottenburg und ins Gemeindehaus der Luisenkirche. 

Zum Abschluss besteht die Möglichkeit zum Besuch der George-Grosz-Ausstellung im Bröhan-Museum. 

Für ein Mittagessen ist gesorgt. 

Kostenbeitrag freiwillig.

 

Charles du Vinage ist musikbegeisterter Osteuropahistoriker, arbeitet für die liberale Friedrich-Naumann-Stiftung und fühlt sich in der Luisengemeinde zu Hause.

Bild: Charles du Vinage vor dem Gefallenendenkmal Alt-Lietzow