Was bei einem Todesfall zu bedenken ist

 

In Berlin übernimmt in der Regel ein Bestattungsunternehmen eigener Wahl die vielfältigen Vorbereitungen für die Abschniednahme. Auch den Kontakt zum zuständigen Pfarramt übernehmen die Bestatter. Die Gemeinden melden sich dann bei Ihnen zu einem Trauergespräch. Wünschen Sie intensive Begleitung durch einen Pfarrer in den Tagen der Trauer, melden Sie sich am besten sogleich telefonisch im Gemeindebüro oder bei den Pfarrern . Auch eine direkter Anruf bei unserer Kirchhofsverwaltung kann helfen, frühzeitig Ihre Wünsche umfassend zu berücksichten.

 

Die kirchliche Bestattung ist ein Gottesdienst der Gemeinde. Sie kann in der Regel nur Angehörigen der evangelischen Kirche gewährt werden. Ungetaufte Kinder evangelischer Eltern, frühverstorbene Kinder, bei denen die Nottaufe nicht mehr möglich war, und Totgeborene haben ein Anrecht darauf, kirchlich bestattet zu werden.

Wünschen die Angehörigen von Verstorbenen, die nicht Mitglied der Kirche waren, die kirchliche Bestattung, so soll dieser Wunsch ausführlich mit der Pfarrerin, dem Pfarrer besprochen werden. Die Entscheidung eines Menschen, der Kirche nicht angehören zu wollen, muss ernst genommen werden. Andererseits soll der Wunsch der Angehörigen nach biblischer Verkündigung, Fürbitte und Begleitung respektiert werden. Diese Spannung kann nur gemeinsam aufgelöst werden. Ist eine kirchliche Bestattung nicht möglich, kann eine andere Form der kirchlichen Begleitung gefunden werden.

Hat sich ein Mensch selbst das Leben genommen, dann ist der Trost, den eine kirchliche Bestattung geben kann, besonders notwendig. Die kirchliche Begleitung der Angehörigen ist besonders geboten.